Gründer
Fleur Sakura Wöss, Dharmaname Nengemisho
Ich bin Japanologin, Vortragscoach und Zen-Lehrerin. In Tokyo geboren, wurde mir quasi die japanische Kultur und später auch Zen in die Wiege gelegt. Als Wissenschaftlerin habe ich Vorlesungen über Zen gehalten, doch erst später kam ich zur Zen-Praxis, dafür aber intensiv. Ich hatte zwei Zen-Lehrer in der Rinzai Tradition, Hinnerk Polenski und Eido Roshi. Durch sie lernte ich vollkommen unterschiedliche Zugänge zu Zen kennen und gebe diese in unserem Zen-Zentrum weiter. Die Zen-Tradition für uns Europäer anzupassen und einen nicht-mönchischen, fröhlichen Weg zu erschließen, sehe ich als Aufgabe. Zuallererst bedeutet dies, Zugang zur eigenen Kraft zu finden und Herzensgüte für andere zu entwickeln. Meine Podcasts und Blogbeiträge könnt Ihr auf Fleurs Zen Blog und Fleurs Zen Podcast hören und lesen. Meine Bücher „Innehalten. Zen üben, Atem holen, Kraft schöpfen“ und „Gelassen auftreten. Meditieren, reden, überzeugen“ sind im Kösel Verlag erschienen.
Paul Matusek, Dharmaname Hogen
arbeitete in führender Position als Wirtschaftsjournalist (Trend, Profil, Wirtschaftsblatt) und Steuer-Fachautor (u.a. mehrere Steuerhandbücher), leitete eine Seminaragentur und begleitete Fleur Sakura Wöss als Lebenspartner bei mehreren Japan-Aufenthalten. Daraus entstanden das Buch „Erfolg in Japan – Ein Reiseführer für Manager“ mit ausführlichen Abschnitten über japanische Kultur und Philosophie sowie eine Untersuchung und wissenschaftliche Publikation zum Thema „Zen im japanischen Management“. Er beschäftigt sich mit Meditation seit 1981, seit 1999 übt er Zen. Er ist Zen Lehrer und Vorstand des Zen-Zentrums Mishoan und schreibt auch einen Blog. Sein liebstes Zen-Buch: Zen Flesh – Zen Bones.
verstorben am 25. Mai 2025
Vorstände
Gerhard Harand
Ich war viele Jahre in einer technischen Führungsposition bei einem international tätigen Anlagenbauunternehmen beschäftigt.
Die Forderung nach immer schnelleren Abläufen, nach permanenter Effizienz Steigerung und die zunehmende Entfremdung zu der einst geschätzten Arbeit haben mich auf die Suche nach anderen, zufriedenstellenderen Lebensentwürfen geführt.
Diese Suche hat mich letztendlich zum Zen Zentrum Mishoan geführt. Die Schlichtheit dieser spirituelle Praxis, die auf einen großen theoretischen Überbau verzichtet, die im Wesentlichen aus einer Übung besteht, hat meinem Leben mehr Klarheit, Dankbarkeit und die Freude an der Stille gebracht. Die Gemeinschaft von aufrichtigen und empathischen Menschen, und die unaufgeregte, wohlwollende Unterstützung durch unsere Lehrerin bilden die Basis für einen Lebensweg bei dem der gegenwärtige Augenblick die Suche von Lösungen im Äußeren abgelöst hat. In unserer Gemeinschaft habe ich die Rolle eines Mentors sowie die des Finanzvorstandes übernommen.
Alexandra Kurth
Das erste Mal mit Zen in Berührung gekommen bin ich während eines Auslandssemesters in Tokyo. Die friedvolle Würde und Stille der Zen Tempel und Gärten haben mich von Anfang an fasziniert und waren ein deutlicher Kontrast zu meinem Wirtschaftsstudium. Man konnte die Kraft förmlich spüren, die von diesem Weg ausging. Wieder zurück in Wien suchte ich dann ein Stück Japan in Wien – und hab es im Mishoan gefunden.
Seit 2011 meditiere ich, zuerst ab und zu, dann irgendwann mehr. Einen Weg zu kennen , heißt eben noch nicht ihn auch zu beschreiten. 2021 habe ich dann die Ausbildung zur Zen Tutorin gemacht, plötzlich wurde der Weg deutlicher und breiter 😉 – und seit 2022 leite ich Zen & Autophagiefasten Seminare in Stift Geras im Waldviertel und freue mich, andere ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen (https://www.stiftgeras.com/autophagie-fasten/).
Ich schätze aber auch die Vielfalt der Wege. Stille und Aktivität sind für mich nicht in Konkurrenz, sondern gehören untrennbar zusammen – das zeigt mir sowohl meine Arbeit in einem internationalen Großkonzern, als auch meine Leidenschaft für Sportarten wie Marathon, Triathlon oder Skitourengehen immer wieder. Für mich ist Zen viel mehr eine innere Haltung, ein Weg, den man auch auf andere Wege mitnehmen kann.
Mehr Infos: https://www.alexandra-kurth.com/zen
Gerhard Brandstätter
Nach einem MBSR-Kurs vor rund sechs Jahren habe ich mich auf die Suche nach einer Vertiefung in Achtsamkeit gemacht. Dabei habe ich bei einer Zen Einführung die Gemeinschaft im Zen Zentrum Mishoan gefunden. Ich wurde sehr wohlwollend von allen Mitgliedern aufgenommen und praktiziere seitdem regelmäßig.
Beruflich arbeite ich in der Organisationsberatung und als Psychotherapeut in eigener Praxis.
Aktuell habe ich bei Mishoan die Rolle eines Tutors übernommen.
Teresa Hiergeist
Ich kam im Februar 2024 erstmals ins Zen-Zentrum Mishoan, weil ich Spiritualität gerne in einer Gemeinschaft und angeleitet von einer Lehrerin erleben wollte. Es macht in meinen Augen einen deutlichen Unterschied, ob man zu Hause für sich oder in einer Gruppe meditiert, und ob da Menschen sind, mit denen man seine Erfahrungen teilen kann und die einen bei ihrer Einordnung unterstützen.
Mein Alltag als Lehrende an der Universität Wien (französische und spanische Literatur- und Kulturwissenschaft) und als Mutter ist hin und wieder turbulent, umso mehr genieße ich die Stille und das Innehalten im Zendo.
In unserer Gemeinschaft übernehme ich Schriftführungsaufgaben.
Michaela Schaitl
In einer Welt, die immer komplexer, lauter und schneller wird, sehnen wir uns nach Einfachheit, Stille und Klarheit. Zen bedeutet für mich, Fokus und Achtsamkeit in die alltäglichen Dinge zu tragen, einen Gegenpol zu finden.
Mein beruflicher Weg hat mich von der Volkswirtschaft und vielen Jahren als Ökonomin im Bankenbereich zur UX-Designerin an der Universität Wien geführt. Ich beobachte gerne, um zu verstehen, wie unsere Welt funktioniert. Über die Jahre habe ich immer wieder meditiert und gemerkt, wie gut dieses „zu sich zurückkommen“ ist. Im Februar 2024 habe ich im Mishoan zu regelmäßiger Zen-Praxis gefunden.
Zen ist für mich stiller, intensiver, reduzierter als andere Meditationsformen. Ich schätze die Schlichtheit: Im Zendo stehen nur wenige Dinge, alles ist klar.
Besonders wichtig ist mir die gemeinsame Praxis. Das gemeinsame Sitzen erzeugt eine große Kraft im Raum, die trägt. Seit Mai 2025 bin ich Tutorin und freue mich, andere Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.
Im Vorstand unterstütze ich bei den Bereichen Homepage, Finanzen, ÖBR und digitalen Themen.
Assistenz Lehrer / Mentoren
Christine Brandl-Leeb
Ich bin in der Trauer- und Sterbebegleitung tätig und begleite Menschen auf dem Weg zu sich selbst. Ich bin verheiratet und Mutter von 3 Kindern.
Ich bin dankbar diesen Weg der Meditation entdeckt zu haben. Dabei habe ich gelernt, die Stille zu lieben, weil sie einen ungeahnten Raum in mir geöffnet hat. Ich habe erfahren, dass das Glück in meinem eigenen Herzen liegt.
Alles Leben ist andauernd in Veränderung. Stets versuche ich dabei, mein Herz weiter und offener zu machen. Jeder Moment dient mir als Praxis und spornt mich an, mich darin weiter zu üben. Der Satz: „Fürchte dich nicht!“, begleitet mich dabei, Herausforderungen ins Auge zu schauen. Ich freue mich über jede menschliche Begegnung, weil sich darin immer ein großes Geschenk offenbart. (siehe auch Compassionate Being)
Kursleiter / Tutoren
Mit einem Klick auf den Namen könnt Ihr unsere Kursleiter per email erreichen:
Kursleiter (Tutoren) Wien:
Günter Eder, Christian Eugen, Chantal Cali, Christoph Steinhardt, Walter Schöller, Hermine Jirku
Kursleiterin (Tutorin) Klagenfurt:
Ute Habenicht
Kursleiter (Tutor) Gramatl:
Hannes Brandl
Kursleiterin (Tutorin) Aachen:
Dagmar Tillmann
