Am Samstag, 2. März trafen wir einander beim japanischen Garten im Alten AKH. Es ist ein Gärtlein in Form eines Schiffes, das fünf Föhren bilden. Ein Gartenarchitekt aus Japan hatte einst diese fünf Föhren entdeckt und auf eigene Kosten einen wunderbaren Garten entstehen lassen für den er sämtliche Materialien (und auch die Arbeiter) aus Japan importiert hatte. Nunmehr war der Garten mit Föhrennadeln eingedeckt und auch von Zigarettenstummeln zugemüllt. Vor zwei Jahren war der Garten renoviert worden mit neuen Bambusstangen etc und unsere Chantal war damals dabei. Deshalb war sie natürlich berufen nunmehr die Leitung der Säuberungsaktion als „Chefin“ zu übernehmen. Wir waren zu zehnt, ausgerüstet mit Rechen, Schaufeln, Pinseln, und auch Chantals Ehemann war dabei sowie zufällig hinzugekommene Kinder, die uns mit Begeisterung geholfen haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und es war so manchen krummen Rücken wert. Zum Dank erhielten wir überraschend kleine Stoff-Säckchen vom benachbarten Institut für Japanologie, das uns bei unserer Aktion logistisch unterstützte.
